Mit Holzspielzeug gegen geplante Obsoleszenz

Holzspielzeuge von Natura Holzspielzeug sind robust und langlebig, sie müssen so schnell nicht weggeschmissen oder ersetzt werden. Sie unterliegen keinen Trends, können im Falle eines Falles sogar repariert werden und ermöglichen es weniger Spielzeug zu kaufen. Das wirkt der Wegwerfkultur und geplanter Obsoleszenz seitens der Spielzeughersteller entgegen.

Was bedeutet geplante Obsoleszenz? Wenn etwas obsolet ist, dann ist damit gemeint, dass es aus irgend einem Grund nicht mehr nützlich ist, nicht mehr funktioniert, durch etwas anderes ersetzt werden kann oder sogar ersetzt werden muss. Um Kunden zum vorzeitigen Kauf einer Ware oder zum Neukauf einer alternativen Ware zu animieren werden seitens der Hersteller verschiedene Strategien angewendet. Der Begriff „geplante Obsoleszenz“ wurde in den 30-er Jahren geprägt. Das bekannteste Beispiel ist die Einführung einer nominale Brenndauer der Glühlampen durch ein von Glühlampen Herstellern gegründetes Kartell namens Phoebus. Die Strategien der Hersteller sind im Laufe der Jahre so versiert und ausgefeilt geworden, dass man sie im Rahmen dieses Artikels nur am Rande beschreiben kann.

Folgendes zeichnet geplante Obsoleszenz aus:

  • • Verarbeitung von Rohstoffen minderer Qualität
  • • bewusster Einbau von Schwachstellen für einen stärkeren Verschleiß
  • • künstliche Verkürzung des Produktlebenszyklus durch Trends

1. Verarbeitung von Rohstoffen minderer Qualität & Einbau von Schwachstellen
Zuerst einmal gibt es in der Spielzeugbranche sehr wahrscheinlich keinen künstlich angeregten Verschleiß bei den Produkten. Die Spielzeugrichtlinien und Normen in Deutschland und Europa stehen dem stark entgegen. Spielzeuge müssen gängigen Sicherheitsstandards entsprechen und durch den TÜV zumindest mit dem CE-Zeichen versehen sein. Künstlich angeregter Verschleiß bei Spielzeugen kann ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Besonders Markenhersteller geben sich in die Gefahr des Verrufs. Mit dieser Methodik lässt sich der Spielzeugverkauf nicht ankurbeln.

2. Reparaturen sind überhaupt nicht gängig und kommen uns auch kaum in den Sinn
Ganz entscheidet für das Wegwerfverhalten ist der Umstand, dass Spielzeuge heute kaum noch repariert werden. Selbst Holzspielzeuge, -bei denen es möglich wäre, werden kaum noch zur Reparatur gegeben. Geht ein Spielzeug einmal kaputt, so landet es ganz bestimmt schon alsbald im Hausmüll. Die Reparatur von Spielzeugen ist schlichtweg Hierzulande überhaupt nicht üblich. Ähnlich ist es bei Ersatzteilen. Geht einmal ein Teil verloren, -das passiert ganz bestimmt sehr häufig und schnell, so ist es bei vielen Spielzeugen fast unmöglich ein passendes Ersatzteil zu erwerben. Mitunter ist ein Spielzeug bereits nach dem Fehlen von einem oder wenigen Teilen hinfällig und kann nicht mehr bespielt oder verwendet werden.

3. Künstliche Verkürzung des Produktlebenszyklus durch Trends
Bei vielen Herstellern gibt es in jedem Jahr, -ähnlich wie in der Mode, neue Spielzeugtrends und eine damit einhergehende Serienproduktion. Der Hersteller Lego ist ein renommiertes Beispiel für dieses Vorgehen. Bei Lego gibt es in jedem Jahr neue Spielzeugideen die umgesetzt und auf den Markt gebracht werden. Bei Lego gibt es immerhin noch den großen Vorteil, dass alles irgendwie kombinierbar ist. Dazu gibt es immer wieder Serien mit trendigen Motiven. Vor nicht allzu vielen Jahren waren noch Dinosaurier bei den Legospielzeugen angesagt. Das war zu Zeiten des äußerst populären Filmes „Jurassic Park“. Dieser Film, obwohl er garnicht für Kinder ist, hat viele Spielzeuge und Spielideen mit Motiven geschmückt. Auch wenn die Produktion mit einem nachhaltigen Ansatz betrieben wird, so kommt sie nicht ohne die Anlehnung an einen Trend aus. Trendige Motive kurbeln den Verkauf an und sind bei Herstellern und auch bei den Kunden sehr gefragt.

Natura Holzspielzeug bietet aus Überzeugung Holzspielzeuge aus traditioneller Fertigung, die nicht schnell obsolet sein können.